• Von Roland Zink, Atlasprof aus Amorbach

    Amorbach, 25. Februar. Mehr als 20 Jahre lang war Roland Zink sehr krank, hatte starke Schmerzen und konnte sich kaum bewegen. Da war zunächst ein Autounfall mit massivem Schleudertrauma. Hinzu kamen Rheuma – und das in mehr als fünf Gelenken – sowie permanente Kopf- und Rückenschmerzen. Außerdem litt Roland Zink unter einer sogenannten Fibromyalgie, eine Art chronischer Faser-Muskel-Schmerz, der als nicht heilbar gilt. Mit seiner Arbeit als Krankengymnast und Masseur war das natürlich schwer, weil er dort auch körperlich anstrengende Behandlungen durchführen musste. „Letztlich ging das nur mit Medikamenten. Klar probierte ich auch viele andere Dinge aus, beispielsweise Osteopathie, naturheilkundliche Verfahren und Chinesische Medizin. Auch mit Bewegung habe ich es versucht, mit Qigong zum Beispiel. Leider alles ohne langfristigen Erfolg“, erzählt Zink. „Als dann eigentlich nichts mehr ging, war ich für 15 Monate in einer Schmerzambulanz. Allerdings half auch das nicht wirklich.“

    Es ist jetzt 10 Jahre her, dass Roland Zink einen weiteren Anlauf nahm und es noch einmal mit Osteopathie versuchte. Zehnmal war er zur Behandlung da, dann verwies der Osteopath ihn an einen Zahnarzt. Beim Zahnarzt war Zink noch viel kürzer: „Er hat mir direkt den Kontakt zum nächsten Atlasprof vermittelt. Und das war dann auch – also eher rein zufällig – meine erste Begegnung mit der Atlaskorrektur nach der Atlasprofilax-Methode von René Schümperli.“

    Roland Zink griff den Impuls auf und einen machte direkt einen Termin aus. „Was dann folgte, war für mich total befreiend“, erzählt Zink begeistert. „Denn nach der Atlaskorrektur ging es steil bergauf: Ich konnte mich wieder besser bewegen und auch meine Schmerzen wurden immer weniger. Es war wie ein „sich Aufrichten“, sowohl körperlich – also im Sinne von aufrecht gehen und ausgerichtet sein – als auch seelisch, was dann eher Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit und ein gewisses Sich-bewusster-Wahrnehmen meint.“ Dieses „sich Aufrichten“ konnte er schon während der Behandlung spüren. „Ich merkte richtig, mein Kopf will hoch!“ Bis dahin sei das bei ihm immer mit viel Anstrengung verbunden gewesen, sodass er abends nach der Arbeit den Kopf wieder kraftlos hängen ließ. „In diesem Moment also, als ich merkte, da bewegt sich was, da fiel dann auch meine Entscheidung: Ich wollte diese Methode erlernen!“, erläutert Zink.

    Schon nach acht Wochen ging Roland Zink bei René Schümperli in die Ausbildung und begann danach direkt, mit der Atlasprofilax-Methode zu arbeiten. Bis heute fasziniert ihn dabei im Prinzip genau das, was er auch bei sich selbst beobachten konnte: „Der Unterschied zwischen dem Patienten, der meine Praxis zur ersten Behandlung betritt, und dem gleichen Menschen, der wenige Tage später zur zweiten Anwendung kommt. Beim ersten Besuch haben die meisten einen hängenden Kopf und hängende Schultern. Oft ist da null Körperbewusstsein. Und in dem Moment, wenn die gleichen Menschen meine Praxis zum zweiten Mal betreten, sind sie klar, präsent, aufgerichtet. Wenn ich sehe, was sich da am Verhalten ändert – nicht nur körperlich, sondern auch psychisch -, dann ist das jedes Mal beeindruckend!“

    Dieser Prozess ist es, den er als Atlasprof durch die Behandlung anstoßen wolle. „Ich möchte erreichen, dass meine Klienten aufrecht durch ihr Leben gehen können“, führt Zink weiter aus. „Und das in dem doppelten Sinne, der für mich letztlich Gesundheit ausmacht: aufrecht im körperlichen Sinne von „sich aufrichten“ und im psychischen Sinne von „aufrichtig sein“.“ Für Roland Zink seien diese zwei Dinge untrennbar miteinander verbunden, wie zwei Seiten einer Medaille. Man könne nicht das eine ohne das andere haben. Was die Atlasprofilax-Methode da ermögliche, sei seiner Meinung nach das Herstellen einer Ordnung, die vorher nicht da war.

    Dazu Zink: „Ich freue mich, dass es inzwischen viele Menschen gibt, die diese Haltung teilen. Das sehe ich z.B. daran, dass vor 10 Jahren, als ich mit meiner Arbeit als Atlasprof begann, fast nur austherapierte Schmerzpatienten zu mir kamen. Einfach, weil sie nicht mehr weiter wussten.“ Natürlich gebe es diese Klienten auch heute noch. Aber viel mehr als früher seien es vor allem Menschen mit Präventionsgedanken, die zu ihm kämen. „Sie teilen meine Überzeugung – oder sind jedenfalls neugierig auf sie: Erst mit einem korrigierten Atlas kannst du anfangen, dich komplett aufzurichten. Und Aufrichten kann nur funktionieren, wenn es auf beiden Ebenen – der körperlichen und der seelischen – zusammen passiert“, fasst Roland Zink zusammen.

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    „Nach langem Leiden endlich schmerzfrei“ – Roland Zink über seinen Weg zum Atlasprof

    veröffentlicht auf Link im Web am 25. Februar 2016 in der Rubrik Presse - News
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