Mein Geschäft lohnt sich noch nicht – was kann ich tun?

Viele junge Unternehmen wissen nach der Existenzgründung ein Lied davon zu singen
Die ersten Schritte sind getan, d. h. Kunden konnten gewonnen werden und das Geschäft läuft an. Nur: So richtig lohnt es sich noch nicht. Diese Situation kennen vor allem Unternehmen im Dienstleistungssektor, aber auch andere junge Existenzgründungen haben oft Verbesserungsbedarf. In Folge sind drei Tipps aufgelistet, die helfen können, ein Geschäft rentabler zu machen:

1. Prüfen von Bestandskunden:
Nicht jeder Kunde lohnt sich. Das ist kurz nach einer Existenzgründung nicht immer sofort klar. Wer sein Geschäft auf Rentabilität prüft, sollte daher seine bestehenden Kunden daraufhin analysieren, ob der Zeitaufwand für den einzelnen Kunden in einem lohnenden Verhältnis zum Umsatz steht.
Aufträge lohnen sich oft erst ab einem bestimmten Betrag. Wenn sie diesen unterschreiten, sollte man sie nicht mehr annehmen. Manchmal wird es notwendig sein, Geschäftszweige, die nach einer Prüfung generell nicht lohnend erscheinen, ganz abzubrechen.

2. Kunden richtig ansprechen:
Auch für Neukunden gilt, dass sie ausreichend Umsatz einbringen müssen. Wenn es sein muss, gilt es hierfür die Zielkundengruppe neu zu definieren. Das kann heißen, dass man die bestehende Zielgruppe um eine neue Kundengruppe erweitert oder aber bestehende Teile der Zielgruppe ganz aufgibt. Das ist  z. B. dann sinnvoll, wenn eine Kundengruppe nicht die erforderliche Zahlungsbereitschaft für Dienstleistungen oder Produkte aufbringt.

3. Eigene Ressourcen richtig nutzen und auf Kernkompetenzen konzentrieren:
Mit den eigenen Ressourcen gut zu haushalten bedeutet auch, sich auf die wichtigsten Dinge zu konzentrieren. Das Augenmerk des Unternehmers sollte auf Produkten und Leistungen liegen, die tatsächlich rentabel sind. Andere sollten aus dem Angebot genommen werden. Wer die Chance hat, Tätigkeiten kostengünstig auszulagern, sollte das tun. Das verschafft Zeit, um sich intensiv auf die Kernkompetenzen zu konzentrieren.

Das Gründercoaching Deutschland  ist ein Förderprogramm, mit dessen Hilfe Beratungskosten bis zu 90% von Seiten Staat übernommen werden können. Wer Hilfe braucht, die Existenzgründung so richtig gut voran zu bringen, kann auf dieses Förderprogramm zurück greifen. Es ist auch sinnvoll, im Vorfeld der Existenzgründung andere Förderungen wie etwa den Gründungszuschuss zu prüfen. Der Gründungszuschuss wird von Arbeitsagenturen ausgezahlt und lohnt sich. Informieren Sie sich rechtzeitig; also vor der Existenzgründung. So vermeiden Sie Pannen und sorgen für mehr Erfolg mit Ihrem eigenen Geschäft.

Dieser Text wurde verfasst von Friederike Schwabel für amaveo innovationsmanagement, andrea claudia delp, anklamer strasse 1a, 10115 berlin, tel. 030/6120 1064, fax. 030/6120 1120, info(at)amaveo.de.

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Veröffentlicht am 21. Januar 2010 um 11:16 · Permalink : Kategorie Beruf
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1 Kommentar

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  1. Geschrieben von Christof
    am 20. Juli 2011 um 12:20
    Permalink

    Hallo, jeder / jede muß selbst wissen wie er / sie Geschäfte macht und zwar individuell in jedem Einzelfall. Und wenn es dann immer noch nicht richtig läuft dann kann man ja noch was anderes machen (z. B. Arbeiten gehen, Swingerclub aufmachen, etc.)

    Gründungsberater und Wichtigtuer haben gar nicht die Kompetenz auf jede Geschäftsidee bis ins Detail einzugehen da Ihnen die Spezialkenntnisse dazu fehlen.

    MfG Christof

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