Systemressourcen steuern mit Solaris 10
Freitag, 20. März 2009 |
Zu den fortschrittlichen Funktionen, mit denen das Betriebssystem
Solaris 10 von Sun Microsystems ausgestattet wurde zählt zum Beispiel der Ressource Manager.
Dieser gehört zu dem Leistungsmerkmal „Solaris Container“ und ermöglicht es, die Nutzung von vorhandenen Systemressourcen durch Applikationen zu regulieren.
Hierbei eröffnen sich dem Anwender verschiedene Möglichkeiten. So lassen sich diverse IT-Ressourcen, etwa die CPU-Zeit explizit zuweisen. Ferner ist eine Überwachung und eventuelle Anpassung der Auslastung der erteilten Zuweisungen möglich.
Und schließlich können Extended Accounting-Daten generiert werden, die sich für Abrechnung, Analysieren oder das Planen von Kapazitäten nutzen lassen.
Was die Steuerung im Ressourcen-Management bei Solaris 10 angeht, so stehen hierbei drei verschiedene Mechanismen zur Verfügung.
Zum einen sind da die Einschränkungen, mit denen ein Systemverwalter oder Developer den Anteil an Ressourcen, die von einer Arbeitslast verwendet werden, genau definieren kann.
D.h. er kann angeben, wie hoch der Verbrauch maximal sein darf.
Mit derartigen Begrenzungen wird es auch einfacher, fehlerhafte Applikationen zu steuern, welche sonst durch einen unkontrollierten Ressourcen-Verbrauch die Performance oder die Verfügbarkeit des Systems in negativer Weise beeinflussen könnten.
Den zweiten Mechanismus stellt das sogenannte Scheduling dar.
Hierbei geht es darum, verschiedene Entscheidungen bezüglich der Zuweisungen in bestimmten Zeitabständen zu treffen. So soll etwa sichergestellt werden, dass ein Anwendungsprogramm, welches gerade keine Verwendung für die ihm zugewiesenen Computerressourcen hat, diese einer anderen Applikation zur Verfügung stellt. Mit solch einem auf dem Scheduling gründenden Ressourcen-Management soll also letztlich erreicht werden, dass ein System mit freien Kapazitäten zum einen möglichst vollständig ausgelastet wird und andererseits im Falle einer übermäßigen Auslastung die Ressourcen-Zuweisung intelligent gesteuert wird.
Und als dritter Mechanismus bietet sich schließlich die Partitionierung an. Mit ihrer Hilfe lässt sich eine Arbeitslast an einen bestimmten Teil der vorhandenen Computerressourcen binden. Dadurch kann gewährleistet werden, dass stets eine bekannte Quantität an Ressourcen für die Arbeitslast bereitgestellt wird.
Und wer sich mit der Ressourcen-Verwaltung in Solaris 10 oder den anderen Features dieses Betriebssystem eingehender befassen möchte, der kann dies auch mit professioneller Unterstützung realisieren, zum Beispiel hier:
Seminar Solaris, Training Solaris.
SCN GmbH
Jochen Schüler
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50667 Köln
Tel: 0221/913814 – 0
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