Getrennt wird sich schnell
Paare befinden sich heute in einem gesellschaftlichen Kontext, der Trennungen begünstigt. Bedingt vor allem durch die wirtschaftliche Unabhängigkeit der Frau.
Am Anfang einer jeder Liebe stehen immer starke Gefühle, die jedoch im Laufe der Zeit abflachen. Erwarteten Paare in Zeiten vor der Emanzipation der Frau häufig typisch rollenbedingte Funktionen von ihrem Beziehungspartner, soll eine Beziehung heute vor allem aufregend und spannend sein, sowie die eigenen -oft narzistisch geprägten- persönlichen Bedürfnisse befriedigen. Eine Aufgabe, die die wenigsten Partnerschaften dauerhaft erfüllen können. Befriedigt der Partner die eigenen Erwartungen über einen längeren Zeitraum nicht, steht häufig die Trennung an.
Vor allem Frauen sind weniger gewillt, in “eingelaufenen” Partnerschaften zu verweilen. Ein Aspekt, der sich klar in den Scheidungsanträgen widerspiegelt. Im statistischen Mitte der letzten Jahre werden über 50 Prozent der deutschen Scheidungsanträge von Frauen gestellt. Knapp über 30 Prozent dagegen von Männern. Der Rest sind gemeinsame Anträge.
Natürlich gibt es Trennungen, die unvermeidlich sind, zum Beispiel bei Vertrauensverlust, mangelndem gegenseitigen Respekt oder gar psychischer und physischer Gewalt. Doch das sind extreme Trennungsgründe.
Die Mehrheit der Trennungen und Scheidungen resultieren aus einer tiefen Unzufriedenheit und ungelösten Konflikten, deren Ursachen schnell dem Partner und seltener sich selbst zugeschrieben werden.
Gemäß dem “Prinzip des kleinsten Zwanges” ist ein Abbruch der Beziehung die vermeintlich beste Lösung. Ein häufiger Irrtum, wie sich meist erst viel später herausstellt. Trivial ausgedrückt könnte man auch sagen: “Was Mann oder Frau in der einen Beziehung nicht hinkriegt, wird auch in der nächsten nicht klappen“.
Statt Freund oder Freundin, Ehefrau oder Ehemann vorschnell den Status des Expartner zu verleihen, wäre es im eigenen Interesse sinnvoller, zunächst Energie in Beziehungsarbeit zu investieren, wenn nötig, auch mit professioneller Hilfe.
Es liegt in der Natur des Menschen, immer wieder enge und intime Beziehungen anzustreben und die nächsten Probleme kommen bestimmt.
Frank Hedermann, freier Autor
Estedeich 16
21129 Hamburg
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Schlagworte: Partnerschaft, Trennung
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am 15. Februar 2011 um 15:35
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Ich stehe noch am Anfang, 5Jahre Ehe und meine Frau schwanger von einem Anderen. Pläne für gemeinsame Zukunft gab es bis zum Schluss, dann als die Schwangerschaft bekannt wurde, ist sie zu ihm gezogen.
Hoffe diese tips, werden helfen. Es ist eine wirklich harte zeit.
am 6. Februar 2010 um 21:02
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Über Euch bin ich auf die Seite des Beraterteams gekommen (www.ex-zurueck-gewinnen.de) und bin mehr als Dankbar, dass nach 12 Jahren Ehe eine Rettung möglich ist. Ich danke von Herzen, dass es solche kostenlosen Tipps gibt!