Getrennt wird sich schnell

Samstag, 30. Januar 2010 | 

Paare befinden sich heute in einem gesellschaftlichen Kontext, der Trennungen begünstigt. Bedingt vor allem durch die wirtschaftliche Unabhängigkeit der Frau.

Am Anfang einer jeder Liebe stehen immer starke Gefühle, die jedoch im Laufe der Zeit abflachen. Erwarteten Paare in Zeiten vor der Emanzipation der Frau häufig typisch rollenbedingte Funktionen von ihrem Beziehungspartner, soll eine Beziehung heute vor allem aufregend und spannend sein, sowie die eigenen -oft narzistisch geprägten- persönlichen Bedürfnisse befriedigen.

Eine Aufgabe, die die wenigsten Partnerschaften  dauerhaft erfüllen können. Befriedigt der Partner die eigenen Erwartungen über einen längeren Zeitraum nicht, steht häufig die Trennung an.
Vor allem Frauen sind weniger gewillt, in “eingelaufenen” Partnerschaften zu verweilen. Ein Aspekt, der sich  klar in den Scheidungsanträgen widerspiegelt. Im statistischen Mitte der letzten Jahre werden über 50 Prozent der deutschen Scheidungsanträge von Frauen gestellt. Knapp über 30 Prozent dagegen von Männern. Der Rest sind gemeinsame Anträge.

Natürlich gibt es Trennungen, die unvermeidlich sind, zum Beispiel bei Vertrauensverlust, mangelndem gegenseitigen Respekt oder gar psychischer und physischer Gewalt. Doch das sind extreme Trennungsgründe.
Die Mehrheit der Trennungen und Scheidungen resultieren aus einer tiefen Unzufriedenheit und ungelösten Konflikten, deren Ursachen schnell dem Partner und seltener sich selbst zugeschrieben werden.

Gemäß dem “Prinzip des kleinsten Zwanges” ist ein Abbruch der Beziehung die vermeintlich beste Lösung. Ein häufiger Irrtum, wie sich meist erst viel später herausstellt. Trivial ausgedrückt könnte man auch sagen: “Was Mann oder Frau in der einen Beziehung nicht hinkriegt, wird auch in der nächsten nicht klappen“.

Statt Freund oder Freundin, Ehefrau oder Ehemann vorschnell den Status des Expartner zu verleihen, wäre es im eigenen Interesse sinnvoller, zunächst Energie in Beziehungsarbeit zu investieren, wenn nötig, auch mit professioneller Hilfe.

Es liegt in der Natur des Menschen, immer wieder enge und intime Beziehungen anzustreben und die nächsten Probleme kommen bestimmt.

Frank Hedermann, freier Autor
Estedeich 16
21129 Hamburg
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Thema: Freundschaft und Liebe

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2 Kommentare

  1. 1
    Rita 

    Über Euch bin ich auf die Seite des Beraterteams gekommen (www.ex-zurueck-gewinnen.de) und bin mehr als Dankbar, dass nach 12 Jahren Ehe eine Rettung möglich ist. Ich danke von Herzen, dass es solche kostenlosen Tipps gibt!

  2. 2
    Sebastian 

    Ich kann der Aussage des Artikels nur zustimmen. Ich dachte meine Beziehung wäre verloren, doch eigentlich musste ich nur gewisse Dinge beachten beim Versuch die Beziehung zu retten.
    Neben der elbsenf-seite hat mir auch die Seite http://exzurückgewinnen.com geholfen um diese “Regeln” zu finden. Wer würde auch von alleine auf die Idee kommen die Ex vorläufig in Ruhe zu lassen, wenn man sie doch zurück will? :S

    Sebastian

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