Welches Dach soll auf Ihr Massivhaus?

Einleitung Dachform Massivhaus:
Möchten Sie bauen und sind gerade auf der Ideensuche nach Bauformen? In diesem Artikel finden Sie mögliche Dachformen für Ihr neues Massivhaus.

Heute werden häufig folgende Dachformen gebaut:

Für Türmchenhäuser:

Andere Dachformen:


Welche Dachform soll bei Ihrem Massivhaus gebaut werden?

Immer beliebter werden Dachformen wie Zeltdach und Pultdach. Das Zeltdach wird besonders gerne bei dem Bau von Stadthäusern oder Stadtvillen verwendet. Bei dem Zeltdach findet man mindestens drei Dachflächen, die zueinander geneigt sind und in einer gemeinsamen Spitze münden.

Ein Massivhaus Berlin wird oft als Stadtvilla gebaut und erhält somit das passende Zeltdach.

Das Pultdach wird aufgrund seiner günstigen Bauweise und einer guten Platzierungsmöglichkeit von Solaranlagen immer gefragter. Nachteil: Bei einer nur geringen Dachneigung ist demnach meist kein Dachboden verfügbar, somit auch kein oder nur wenig zusätzlicher Stauraum vorhanden.

In Berlin und Brandenburg werden die meisten Einfamilienhäuser immer noch mit dem bewährten Satteldach gebaut. Das Satteldach hat zwei Dachflächen, die zueinander geneigt sind und in einem gemeinsamen Dachfirst enden.

Werden nun noch an den Giebelseiten Dachflächen angebaut, spricht man von einem Walmdach. Das Walmdach wird zu einem Krüppelwalmdach, wenn die Giebelseiten des Daches nicht bis zu dem Ende der Dachflächen der Traufseite gehen. Eine weitere Form des Walmdaches ist das Fußwalmdach. Bei dem Fußwalmdach entsteht im oberen Bereich des Daches ein Giebel und erst unter dem Giebel wird das Walmdach.

Beim modernen Hausbau Berlin kommt es immer wieder vor, dass man ein Flachdach verwendet. Wer einen besonderen Freiraum wünscht, könnte das Dach auch als Dachterrasse bauen.

Wer kleine Schnörkel mag, freut sich vielleicht über kleine Türmchen am Haus. Hierfür wird oft ein Kegeldach benötigt. Das Kegeldach sieht wie ein Kreiskegel aus.

Das Schleppdach wird meist als Satteldach gebaut. Unterschied: Es wird eine zusätzliche Dachfläche vom Dach gebaut, die über die Traufe reicht. Somit könnte ein Anbau, eine Terrasse oder ein Carport mit überdacht werden.

Das Mansardendach findet man bei älteren Häusern, die vom 18. bis ins frühe 20. Jahrhundert gebaut wurden. Ein Haus mit einem Mansardendach hatte einen Steuervorteil gegenüber Mehrgeschossigen Häusern, denn die Grundsteuer stieg mit jedem Vollgeschoss. Durch die Dachform konnte der Raum jedoch best möglich genutzt werden, ohne dass die Steuer für ein zusätzliches Vollgeschoss fällig geworden wäre.

Vereinzelt trifft man auf das Zollingerdach, welches vor allem vor 1945 gebaut wurde. Als Zwischenform von Mansardendach und Tonnendach hat es im Gegenteil zum Satteldach eine eher runde Form und schafft im Dachstuhl mehr Freiraum.

Aussender:
Hannes Sahling
Immenstraße 2c
16348 Wandlitz

sicher@hauseo.de

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Veröffentlicht am 26. Januar 2012 um 12:38 · Permalink : Kategorie Handwerk
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