• Pop-Up mit Zahlungsaufforderung überrascht Apple-Kunden und zeigt, wie wichtig die Sicherung mobiler Endgeräte und sensibler Daten ist.

    Jena/Bratislava, 02. Juni 2014 – Einige Apple-Nutzer in Australien und Neuseeland wundern sich dieser Tage über ein plötzlich erscheinendes Pop-Up. Darin behauptet ein Hacker, das Endgerät gesperrt zu haben und verlangt für die Freischaltung eine Zahlung in Höhe von 100 Dollar. Der Software-Security-Hersteller ESET rät allen Betroffenen eindringlich von der Zahlung ab und empfiehlt, das Gerät mit einem Backup wiederherzustellen. Das Einfallstor für die Betrüger sind geklaute Apple ID-Passwörter und eine unzureichende Absicherung der privaten Daten.

    Vorsicht vor Trittbrettfahrern

    Die auf Apple gemünzten Betrugsfälle zeigen, wie wichtig es ist, mobile Endgeräte mit spezieller Sicherheitssoftware vor Angreifern zu schützen. Zwar sind bisher nur Fälle im Ausland bekannt, doch ist in nächster Zeit auch in anderen Teilen der Welt mit Nachahmern zu rechnen. Deshalb sollte eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA), wie sie Apple seit Februar 2014 auch in Deutschland anbietet, wenn möglich immer dort zum Zuge kommen, wo sensible Daten im Spiel sind.

    „Unseres Wissens ist von den aktuellen Apple-Erpressungsfällen niemand betroffen, der sein Apple-Konto mit Hilfe der zuverlässigen 2FA absichert“, sagt ESET-Sicherheitsexperte Thomas Uhlemann. Es müsse zudem für Apple-Nutzer absolute Pflicht sein, neben der aktivierten 2FA ein starkes, möglichst einzigartiges Passwort zu nutzen, so ESET-Fachmann Uhlemann weiter. „Wer die Basis-Sicherheitstipps beachtet und iPhone, iPad oder Mac regelmäßig über iCloud oder lokal per Time Machine sichert, muss sich keine Sorgen darüber machen, von einem Angreifer erpresst zu werden.“

    Benutzer von Android-Smartphones sind von den Betrugsfällen bisher offenbar nicht betroffen. Da das Google-Betriebssystem jedoch eine ähnliche Ortungsfunktion besitzt wie Mac OS und iOS, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Hacker ihre Aktionen ausweiten. „Für Android bietet die ESET Mobile Security einen zuverlässigen Schutz vor Viren, Phishing und sonstigen bösartigen Attacken. Ein proaktiver Anti-Theft ermöglicht bei Verlust die volle Kontrolle über Gerät und Daten“, so ESET-Sprecher Thomas Uhlemann.

    Starkes Passwort definieren, 2FA aktivieren, Backup einrichten

    Die 2FA richtet neben dem klassischen Benutzernamen und Passwort einen zweiten, externen Faktor ein, der für ein Login nötig ist. Bei dem zweiten Faktor kann es sich beispielsweise um einen Code handeln, der eine Mobilfunknummer per SMS erreicht. Für einen unberechtigten Login muss der Angreifer folglich neben Benutzername und Passwort auch in den Besitz der SIM-Karte kommen, um Kenntnis über den zwingend notwendigen, dynamisch generierten Zugangscode zu erhalten.

    Weiterführende Informationen zu den Apple-Erpressungen & Tipps zur Absicherung und Wiederherstellung der eigenen Daten finden sich im ESET Blog WeLiveSecurity:
    http://www.welivesecurity.com/2014/05/28/iphone-apple-ransom-incidents-dont-delay-locking-stuff/

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    ESET ist ein weltweiter Anbieter von IT-Sicherheitslösungen für Unternehmen und Privatanwender. Der Entwickler der preisgekrönten NOD32-Technologie gilt als Vorreiter in der proaktiven Bekämpfung selbst unbekannter Viren, Trojaner und anderer Bedrohungen. ESET ist auf diesem Gebiet seit über 25 Jahren führend. Im Juni 2013 wurde ESET NOD32 Antivirus zum 80. Mal vom Virus Bulletin mit dem VB100 Award ausgezeichnet und ist damit Rekordhalter. Darüber hinaus hat die NOD32-Technologie im Vergleich zu Produkten anderer AV-Hersteller die längste Zeit in Folge den VB100 Award erhalten. Auch AV-Comparatives, AV-TEST und weitere Organisationen haben ESET bereits ausgezeichnet. Millionen von Nutzern vertrauen ESET NOD32 Antivirus, ESET Smart Security, ESET Cyber Security (Antivirenprogramm für Macs), ESET Mobile Security und IT Security for Business. Die Produkte zählen weltweit zu den am häufigsten empfohlenen Sicherheitslösungen.

    ESET hat seine Zentrale in Bratislava (Slowakei) und besitzt regionale Vertriebszentren in San Diego (USA), Buenos Aires (Argentinien) und Singapur. In Jena (Deutschland), Prag (Tschechische Republik) und Sao Paulo (Brasilien) unterhält das Unternehmen eigene Niederlassungen. Außerdem verfügt ESET über Forschungszentren zur Malware-Bekämpfung in Bratislava, San Diego, Buenos Aires, Singapur, Prag, Kosice (Slowakei), Krakau (Polen), Montreal (Kanada) und Moskau (Russland) sowie über ein Netz exklusiver Distributoren in mehr als 180 Ländern weltweit.

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    Apple-Kunden im Visier von Erpressern: ESET mahnt zur Sicherung mobiler Endgeräte

    veröffentlicht auf Link im Web am 2. Juni 2014 in der Rubrik Presse - News
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