• Ein Phenomen, welches nicht von ungefähr kommt. Fachkräftemangel wird zugleich von Führungskräften mit veralteten Führungsstilen verstärkt

    BildIn keiner Branche kann man sich so schnell so vielseitig entwickeln wie in Hotellerie und Gastronomie. Vom Azubi zum Direktor in verhältnismäßig wenigen Jahren.

    Doch der Weg ist oftmals härter als viele, die es bis dorthin geschafft haben, wirklich zugeben.

    Aber warum ist das so?

    25 % der Auszubildenden brechen ab (Quelle:www.vorwaerts.de), die Arbeitsbedingungen werden als zu lang, und extrem beschrieben.
    Doch auch viele, die ihre Ausbildung vollenden, und oft auch mit großem Erfolg, drehen der Branche nach nur wenigen Berufsjahren den Rücken zu.
    Warum?
    Ich selbst bin seit über 10 Jahren in Führungspositionen in Hotellerie und Gastronomie, immer mit entsprechender Personalverantwortung. Und aus dieser Erfahrung heraus traue ich mich zu bemerken, dass die Verantwortung dieses Trends oftmals verstärkt durch die Führungskräften rührt.

    Vor allem junge Mitarbeiter in der Hotellerie werden als günstige Arbeitskräfte gesehen, in großen Häusern mit positivem Image und guten Ruf wird nicht selten das Argument des bedeutsamen Zeugnisses des Hauses verwendet, um die Mitarbeiter bei der Stange zu halten.

    Doch was können Sie tun, um die Fluktuation in Ihrem Unternehmen zu verringern und ein langfristig stabiles, fröhliches und motiviertes Team zusammen zu stellen?

    Die Gesellschaft hat sich verändert. War früher noch die Einsatzbereitschaft ein Zeichen für einen guten Charakter und Ansehen in der Gesellschaft, zählen heute Begriffe wie life-work balance zu den Anstrengungen der jungen Arbeitnehmer.
    Menschen wollen sich in ihrer Tätigkeit verwirklichen und Anerkennung gewinnen; und zugleich ist die Stellung der Familie, der Freizeit und der Freunde in den Vordergrund gerückt.
    Flexible Arbeitszeiten, Erfolge vorweisen und effektiv arbeiten sind die Bedürfnisse der jetzigen Generation.

    Wenn Sie das erkannt haben, sind Sie auf dem richtigen Weg.

    Anerkennung, zu wissen wofür man arbeitet, ist ein wichtiger Index für Zufriedenheit im Job. Und damit ist nicht unbedingt die Entlohnung gemeint, die in unserer Branche ohnehin und weitläufig bekannt nicht zu den höchsten zählt. Vielmehr ist die Zugehörigkeit gemeint, die Ziele des Unternehmens mit den eigenen Zielen zu vereinen.

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    “ Ist das Unternehmen zufrieden, bin ich es auch.“

    Diese Denke ist vielmehr verbreitet als viele annehmen. Kennen Ihre Mitarbeiter das Budget und die Umsatzziele ihres Hotels oder Restaurants? Kennen sie die Strategien, wie die Ziele gemeinsam erreicht werden sollen? Oder werden die Mitarbeiter nur als ausführende Kräfte gesehen, die täglich ihren Job machen? Eine wesentliche Frage, deren Beantwortung Motivation steigern oder auch vernichten kann.

    Beschäftigen Sie sich mit der Life-Work Balance ihrer Mitarbeiter? Wie Sie richtig lesen, stelle ich „life“ vor „work“. Hier ist es wichtig, dass eine Balance gefunden wird, mit der Arbeitgeber und Arbeitnehmer zufrieden sind. Kennen Sie als Chef das private Umfeld ihrer Angestellten, kennen Sie die familiäre Situation und die Hobbies? Den Trainingskalender für den Sport? Oder interessiert Sie das nicht, da der Betrieb vor geht? Auch hier gibt es innovative und moderne Systeme, beides zu vereinen.

    Im (net)work on (y)our future am 25.01.2016 von Hospitality Network werden Themen besprochen, vorgestellt und diskutiert, die oft unter den Teppich gekehrt werden. Themen, die allseits bekannt sind, deren Antworten jedoch ungemütlich sind.

    Neben Human Ressources werden auch die Ansprüche des hybriden Gastes, der veränderten Tätigkeiten des Hoteliers durch die Digitalisierung und das neue Revenue Management diskutiert und gemeinsam erarbeitet.
    Über den Tellerrand blicken lautet die Devise, unabhängig von Verbänden, ungeschminkt, unzensiert, frech.

    Informieren Sie sich auf www.hospitality-network.de und melden Sie sich noch bis 27.11.2015 zum Frühbucherpreis an.

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    Hospitality Network
    Herr Sanjeev Wasan
    Bajuwarenstrasse 1
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    Arbeiten im Hotel – Warum so viele die Reißleine ziehen?

    veröffentlicht auf Link im Web am 2. November 2015 in der Rubrik Presse - News
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