• Defensive VV-Fonds bieten für jeden Anlegertyp geeignete Lösungen. Doch wer keinerlei Schwankungen in Kauf nehmen will, büßt auch Rendite ein.

    BildArnsberg, 18. November 2015 – Anleger, denen der Werterhalt wichtig ist, finden bei defensiven VV-Fonds eine große Auswahl herausragender Produkte. Es kann sich für Investoren allerdings auch lohnen, zeitweise Buchverluste in Kauf zu nehmen. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung des Anlageportals Asset Standard. Demnach schafften allein fünf VV-Fonds innerhalb der vergangenen zwölf Monate einen kumulierten Verlust unterhalb der Ein-Prozent-Marke. Auch auf den weiteren Plätzen hielten sich die Verluste in Grenzen. Lediglich acht Produkte weisen im Untersuchungszeitraum einen maximalen Drawdown (MDD) von zehn Prozent und mehr aus.

    Für ihre Untersuchung haben die Experten 322 defensive VV-Fonds unter die Lupe genommen und den maximalen Drawdown auf Monats- und Eurobasis zwischen November 2014 und Oktober 2015 analysiert. Der MDD gibt den Verlust wieder, den ein Anleger erzielt, wenn er zum Höchstkurs kauft und zum Tiefstkurs verkauft. Insbesondere die Marktphase während des Beobachtungszeitraums war für defensive Fondsprodukte außerordentlich herausfordernd. Ein geringer Drawdown kann für Anleger ein Indiz dafür sein, dass der jeweilige Fonds den Kapitalerhalt stark fokussiert.

    Zu den, gemessen am MDD, erfolgreichsten Fonds gehörten im Untersuchungszeitraum der Deka-PB Werterhalt 2y (MDD von 0,53% bei einer Rendite von 0,0%), der BL Optinvest (Euro) B (MDD von 0,53% bei einer Rendite von -0,34%) und der Multi Asset Comfort (MDD von 0,69% bei einer Rendite von 0,71%). Letzteres Produkt ist damit der einzige Fonds, der bei einem maximalen Drawdown von unter einem Prozent eine positive Rendite ausweisen kann.

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    Ganz anders ist das Bild bei denjenigen Fonds, die im Beobachtungszeitraum die höchsten maximalen Drawdowns zeigen. Die zehn schlechtesten Fonds schaffen allesamt positive Renditen. Der Universal Conservative Fund mit einem MDD von 19,42 Prozent brachte Anlegern immerhin eine Rendite von 6,09 Prozent ein. Auf den Plätzen folgen währungsbedingt der Credit Suisse (Lux) IndexSelection Fund Income CHF B (MDD von 18,13% bei einer Rendite von 11,3%) sowie der Adagio Festverzinslich A (MDD von 17,13% bei einer Rendite von 8,94%). Die höchste Rendite der schwächsten VV-Fonds schaffte der AB Developed Markets Multi-Asset Income Portfolio Class A2X (EUR) (MDD von 13,53% bei einer Rendite von 13,04%).

    Damit zeigt die Untersuchung des Anlageportals Asset Standard, dass es sich für Anleger auch bei defensiven VV-Fonds durchaus lohnen kann, Volatilität in Kauf zu nehmen. Wer jedoch selbst in turbulenten Börsenphasen auf Kapitalerhalt bauen möchte, findet im Universum der defensiven VV-Fonds ebenfalls Produkte, die trotz geringster Drawdowns positive Renditen erwirtschaften. Das Universum der defensiven VV-Produkte bietet also für jeden Anleger die passende Lösung.

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    Ruhig schlafen kostet Rendite

    veröffentlicht auf Link im Web am 18. November 2015 in der Rubrik Presse - News
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