• Jobboerse-region-aachen.de gratuliert den Preisträgern in Aachen

    Bilddeenreiche Newcomer haben die Nase vorn

    Nicht arrivierten Strategen machten das Rennen, sondern erfrischende Newcomer gingen als Sieger über die Ziellinie, als der Marketing Club Aachen im Eurogress Aachen die Aachener Marketingpreise 2015 verlieh. Sieger in ihren jeweiligen Kategorien wurden die Colourfood GmbH und Lothringair e.V. Derweil Armin Laschet, NRW-Vorsitzender der CDU­-Landtagsfraktion, mehr Mittel und Engagement im Land forderte, um die Infrastruktur für schnelles Internet und die Verkehrswege zu verbessern.
    „Auch mit der dritten Marketingpreisverleihung konnten wir beeindruckende Marketingleistungen bewundern und rund 400 Marketeers im Eurogress begrüßen – das Format hat sich bewährt“, sagte Dr. Günter Bleimann-Gather, scheidender Präsident des Marketing Club Aachen und betonte nicht überraschend: „Unsere Wissenschaftsstadt kann mehr Marketing vertragen.“ Mit dem Aachener Marketingpreis werden Unternehmen, Vereine oder Initiativen, Personengruppen wie auch Einzelpersonen für besonders kreative und erfolgreiche Marketingmaßnahmen aus bzw. für den Kammerbezirk Aachen ausgezeichnet.
    Bewertet werden die Leistungen von der Jury anhand von zwei Kriterien: Kreativität, also der Grad an Neuem, Überraschendem, Unkonventionellem und Unerwartetem. Und: Erfolg, also realer Markt- oder Kommunikationserfolg, der mit nachvollziehbaren Fakten belegt sein sollte: Welches Ziel war gesetzt, in welchem Maße wurde es erreicht?

    Neues Lebensmittel positioniert:

    „Eat a Rainbow“ überzeugt auf ganzer Linie
    Drei Damen strahlten auf dem Podium selbstbewusst um die Wette: Die Colourfood GmbH überzeugte die Jury mit dem Erfolg ihres „Eat a Rainbow Concept Store“ in Aachen. 2011 als Spin-Off der GNT Gruppe gegründet verfolgt das Unternehmen das Ziel, ein völlig neues Lebensmittel zu entwickeln, das die Botschaft „Bunt ist gesund“ direkt an den Endverbraucher transportiert, u. a. seit 2012 mit einem Online-Shop.
    Erfolgsmodell: Im Eurogress verlieh der Aachener Marketing Club zum dritten Mal den Aachener Marketingpreis. © Frank FällerBei „Eat a Rainbow“ handelt es sich um Essenzen aus 100 % Obst und Gemüse, die so komprimiert sind, dass 200 g Obst und Gemüse auf einen Löffel passen. Diese Essenzen werden in dem Concept Store in Aachen zum Probieren angeboten, um den direkten Kontakt zum Kunden herzustellen und hierdurch Erkenntnisse zu gewinnen, wie man Eat a Rainbow erfolgreich als neues Lebensmittel am Markt positioniert. Zur Bekanntmachung des Concept Stores, der in einem modern-cleanen Look und stringentem Corporate Design gehalten ist, wurden diverse Kommunikationsinstrumente (Kinospot, PR etc.) erfolgreich eingesetzt. „Wir schauen, wie es weitergeht“, freuten sich die Preisträgerinnen und riefen: „Von Aachen, über Deutschland hinaus in die Welt.“ Ein Bravo für so viel Freude und Mut zur Vision.

    Lokale Privatinitiative schafft Gemeinschaftsgefühl mit Straßenfest

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    Die Sieger der zweiten Kategorie formulierten naturgemäß keine globalen Ambitionen : Lothringair ist eine Privatinitiative von in der Lothringer Straße in Aachen ansässigen Ateliers, Läden, Einrichtungen, Büros und Anwohnern, die am 13. Juni 2015 ein alternatives Straßenfestival organisierten, mit Musik, Tanz, Kunst, Theater, Literatur und Design. Neben analogen Werbemitteln (Flyer, Plakat, Programmheft, Postkarte, Aufkleber etc.) wurden auch diverse digitale eingesetzte (Website, Social Media, Crowdfunding, Teaser). Ziel der Veranstaltung war es, das Gemeinschaftsgefühl und die Identifikation im Viertel zu betonen, Raum für die freie Aachener Kulturszene und eine Plattform für lokale Kunstschaffende zu bieten. Im Hinblick auf das erste Festival 2013 konnten die Besucherzahlen verdreifacht werden, ebenso wie die Einnahmen.

    Laschet sieht für „NRW in der digitalisierten Welt“ dringend Handlungsbedarf

    Festredner Armin Laschet, Staatsminister a.D. und Vorsitzender der CDU­-Landtagsfraktion Nordrhein­-Westfalen, referierte über „NRW in der digitalisierten Welt“. Unter den Eindrücken einer USA-Reise sagte der Aachener, dass „junge Akademiker bei uns kaum den Schritt in die Selbständigkeit wagen, weil ihnen dann der Makel des Scheiterns anhaften kann“. Zudem fehle es oft an Risikokapital für Ideen, die Welt erobern könnten. Da sei ein Umdenken nötig. Die Digitalisierung sah der Bundesparteivize der CDU in unserem Land kritisch. NRW laufe bei den Investitionen hinterher, während Bayern und Baden-Württemberg Milliarden in den Ausbau schneller Breitbandverbindungen investiere, seien es im bevölkerungsreichsten Bundesland bescheidene Millionenbeträge.
    Doch nicht allein 50Mbit-Verbindungen als privater Standard müsse schnell erreicht werden, vor allem in ländlichen Gebieten bestehe dringender Handlungsbedarf. Dort seien oft die „Hidden Champions“ (mittelständische Weltmarktführer) angesiedelt, die nicht nur Datenmenge sondern auch Güter von A nach B buchstäblich schnell transportieren müssten. „Wir schaffen es ja nicht mal in Leverkusen über die Rheinbrücke“, monierte Laschet. Stichwort: Industrie 4.0. Computerunterstützte Fertigung heißt also auch Verbesserung der Infrastruktur maroder Verkehrswege und -mittel. (Frank Fäller)

    Info: Der Marketing-Club Aachen e. V. besteht seit 1977 und zählt aktuell rund 300 Mitglieder, aus Unternehmen, Handel, Marketing-, PR- und Werbeagenturen. Der Club ist ein Forum für den Erfahrungsaustausch zwischen Marketing-Experten und Mitglied des Deutschen Marketing-Verbandes (DMV), die Dachorganisation der aktuell 65 Marketing-Clubs in Deutschland und Österreich. Er vertritt die Interessen von mehr als 14.000 Führungskräften und marketingorientierten Unternehmen.

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    Ideenreiche Newcomer haben die Nase vorn

    veröffentlicht auf Link im Web am 24. November 2015 in der Rubrik Presse - News
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