• Nachdem das Deutsche Tierschutzbüro den öffentlichen Druck auf das Veterinäramt Gießen erhöht hatte, greift dieses nun durch.

    BildAufgrund der gravierenden Verstöße gegen das Tierschutzgesetz wurde nun einem Betrieb ein Rinderhaltungs- und Betreuungsverbot ausgesprochen. Bis zum 31. Dezember 2015 muss die Auflösung des Tierbestandes erfolgen. Eine Entscheidung über das Vorgehen in dem anderen Betrieb steht noch aus. „Wir begrüßen die Maßnahme des Veterinäramtes Gießen sehr und sind erleichtert, dass den Tieren nun endlich geholfen wird“, so Jan Peifer Gründer des Deutschen Tierschutzbüros. Das Tierhalteverbot verdeutlicht, den nichtartgerechten Umgang mit den Tieren und dass auch in Zukunft keine Besserung erwartet werden kann.

    In beiden Fällen wurden Verordnungen zur Nutztierhaltung missachtet, wodurch schwere Verstöße gegen das Tierschutzgesetz vorliegen. Aktuell laufen die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Gießen, gegen die Verantwortlichen der Missstände. Es bestand schon seit geraumer Zeit dringender Handlungsbedarf, doch bisher sind die Behörden nicht eingeschritten. „Es ist unbegreiflich, wieso dem Tierleid über so lange Zeit, kein Ende gesetzt wurde. Außerdem ist es nicht tragbar, dass erst massiver öffentlicher Druck aufgebaut werden muss, bevor das Veterinäramt aktiv wird und entsprechende Auflagen erteilt.“ So Jan Peifer weiter.

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    Mitte Oktober kontrollierten Mitarbeiter vom Deutschen Tierschutzbüro die Höfe im hessischen Buseck-Beuern. Den Mitarbeitern bot sich auf beiden Betrieben ein ähnliches Bild: Gerätschaften, Müll und Schrott lagen offen herum. Kranke und geschwächte Jungtiere standen auf engstem Raum und einer enormen Schicht aus Kot und Dung. In den Stallungen lagen tote, teils verweste Kälber und Kühe, zugänglich für Mensch und Tier. Es erweckte den Eindruck, als seien die Hofbetreiber mit der Tierhaltung überfordert gewesen. Für die Haltung der Tiere sollten normalerweise die entsprechenden Kenntnisse und Fähigkeiten vorhanden sein, doch dies traf hier bei Weitem nicht zu.

    Weitere Informationen im Fall der verwahrlosten Kühe:
    Website Tierschutzbüro (Infos, Fotos und Videoclip): https://www.tierschutzbuero.de/verwahrloste-kuehe-in-hessen/

    Über:

    Deutsches Tierschutzbüro e.V.
    Herr Jan Peifer
    Genthiner Straße 48
    10785 Berlin
    Deutschland

    fon ..: 030-2902825343
    fax ..: 030-81878899
    web ..: http://www.tierschutzbuero.de
    email : info@tierschutzbuero.de

    Das Deutsche Tierschutzbüro ist ein eingetragener Verein, der sich für mehr Rechte von Tieren einsetzt. Die bundesweit tätige Organisation ist als besonders förderungswürdig anerkannt und gemeinnützig. Weitere Informationen unter www.tierschutzbuero.de

    Pressekontakt:

    green yellow PR
    Herr Jan Peifer
    Reinhardtstraße 27B
    10117 Berlin

    fon ..: 030 – 469 990 564
    web ..: http://green-yellow.de/
    email : info@green-yellow.de


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    Tierhaltungsverbot: Veterinäramt Gießen greift endlich ein

    veröffentlicht auf Link im Web am 1. Dezember 2015 in der Rubrik Presse - News
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