• Während sich berühmte Museen als touristische Ziele erfolgreich etabliert haben, stehen andere Museen vor einer großen Herausforderung: Die Besucher von heute erwarten ein interaktives Erlebnis.

    BildDer Louvre in Paris oder das Guggenheim Museum in Bilbao sind zum Pflichtprogramm von Millionen von Touristen geworden. Dagegen müssen viele Heimatmuseen um die Gunst der Besucher kämpfen. Traditionelle und bekannte Museen verlieren erfahrungsgemäß nicht ihren Reiz. Der Trend geht jedoch andererseits in Richtung Erlebniswelten: „Für den Gast steht mittlerweile der Unterhaltungscharakter an erster Stelle. Besonders beliebt sind moderne, interaktive sowie multimediale Erlebnismuseen. Bei diesem sogenannten ,Edutainment‘, also einem unterhaltsamen Lernen, wollen die Menschen Wissen erfahren, bzw. erleben und nicht nur Tafeln lesen“, so Agnes Kraushofer, Consultant der conos gmbh.
    Die Tourismusberatung aus Österreich beschäftigt sich bereits seit mehreren Jahren mit der Entwicklung von erfolgreichen Konzepten für innovative Erlebniswelten. conos weist dabei auf die zahlreichen Vorteile von Erlebniswelten hin. Dazu zählen beispielsweise die verschiedenen Entwicklungsmöglichkeiten in den ländlichen Gebieten abseits der Haupttourismusströme. Hier sind unter anderem die Swarovski Kristallwelten in Wattens zu nennen oder Eureka in Halifax, Großbritannien. Aber auch die Chancen zur weiteren Profilierung der Destination selbst sind erfolgsversprechend. Für ländliche Gegenden sieht conos außerdem erfolgsversprechende Entwicklungsoptionen im tagestouristischen Bereich. In diesem Zusammenhang ist der Schokoladehersteller Zotter sowie der Produzent von ökologischen Lebensmitteln Sonnentor zu nennen.
    „Meist sind diese neuartigen Formen von Museen Multigenerationen- und Allwetterangebote. Somit gibt es eine sehr große Zielgruppe. Die Erfahrung zeigt außerdem, dass sich sogar große Brand Worlds oft zu Brand-Destinationen entwickeln. An dieser Stelle ist die Autostadt Wolfsburg zu erwähnen. Im Kleinen kann durchaus eine Verbindung zwischen dem Erlebnismuseum und den Stärken der Region geschaffen werden“, fügt Agnes Kraushofer hinzu.
    Zu den wesentlichen Punkten für eine erfolgreiche Entwicklung vom Heimatmuseum zur innovativen Erlebniswelt zählen neben einer hohen Service- und Dienstleistungsqualität oder einer klaren Thematisierung bei gleichzeitig breiter Zielgruppenansprache vor allem Überraschungen – unerwartete Momente, da gerade diese besonders im Gedächtnis bleiben. Die Tourismusexpertin der conos gmbh gibt darüber hinaus vor allem zu bedenken, dass von den Besuchern keine künstliche Parallelwelt gewünscht wird, sondern eine ansprechende, zeitgemäße Vermittlung von Inhalten, welche einen Mehrwert bieten. Ganz gleich, ob es sich dabei um Touristen, lokale Schulklassen oder die Einheimischen selbst handelt.

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    Die conos gmbh wurde durch die Tourismusexperten Mag. Dr. Martin Schumacher und Mag. Arnold Oberacher gegründet. Sie haben über 25 Jahre Erfahrung als Berater von marktführenden, auf den Tourismus spezialisierten Dienstleistungsunternehmen. Im Jahr 2015 ergänzte die Personaltrainerin und Beraterin Martina Plonner als geschäftsführende Gesellschafterin das Management-Team.

    conos bietet eine auf die Tourismus- und Freizeitwirtschaft sowie dienstleistungsnahe Branchen spezialisierte Management- und Personalberatung. Ein Team aus rund 30 Experten mit unterschiedlichen Kernkompetenzen verfügt über ein breit gefächertes Portfolio an professionellen Dienstleistungen, zu denen auch die Vermittlung von Fach- und Führungskräften gehört.

    Über 1.000 Kunden im gesamten Alpenraum und in zahlreichen europäischen Ländern wurden bereits erfolgreich durch conos beraten. Die conos gmbh hat in Österreich Standorte in Wien, Linz und Innsbruck. www.conos.co.at

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    Der Weg vom Heimatmuseum zur Erlebniswelt

    veröffentlicht auf Link im Web am 20. Mai 2016 in der Rubrik Presse - News
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