• Strategie legt Fokus auf weltweit führende Innovationen und Technologien.

    BildDie chinesische Strategie „Made in China 2025“ stellt die Automatisierung und Digitalisierung der Industrie des Landes in den Mittelpunkt und bietet deutschen Unternehmen und Investoren zahlreiche Kooperationsmöglichkeiten.

    Um das Wirtschaftswachstum in China anzukurbeln, hat die Regierung in Peking im vergangenen Jahr die Initiative „Made in China 2025“ ins Leben gerufen. Besonders durch die Einführung neuer Technologien soll die produzierende Industrie innerhalb des nächsten Jahrzehnts vorangetrieben werden. Analog zur in Deutschland forcierten Industrie 4.0 möchte die chinesische Regierung die Innovationskraft des Landes ausbauen, indem in der Produktion neben der bereits vorhanden Schnelligkeit auch qualitative Aspekte eine größere Bedeutung erhalten.

    Dazu sollen Prozesse automatisiert und neue Technologien wie Big Data, Sensoren und Cloud-Services einbezogen werden. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem chinesischen Festland künftig auf einer nachhaltigen Produktion. Die Initiative wurde in dem im Frühjahr von der chinesischen Regierung vorgestellten 13. Fünfjahresplan, der die nationale Wirtschaft und gesellschaftliche Entwicklung bis 2020 in den Blick nimmt, besonders betont. Die politisch initiierten Leitlinien zielen auf die Transformation der Wirtschaft durch strukturelle Reformen und eine Aufwertung der Industrieproduktion durch größeren technologischen Fortschritt, Verbesserungen beim Umweltschutz sowie die Erhöhung des Wohlstands der Bevölkerung ab.

    Neue Geschäftschancen für deutsche Unternehmen

    Es wird erwartet, dass die Strategie „Made in China 2025“ zu neuen und richtungsweisenden Innovationen aus China führt, die auch deutschen Unternehmen viele neue Kooperations- und Investitionsmöglichkeiten bieten. So möchte sich China etwa in den Bereichen technologisches Know-how und prozessuale Optimierung in verschiedenen Industriesektoren steigern, indem das Land die internationalen Beziehungen zu Technologieunternehmen intensiviert. Außerdem soll die Etablierung von Standards weiter vorangetrieben werden. „Der Bedarf Chinas an Technologien und Qualitätsnormen im Bereich der Industrie 4.0 bietet deutschen Unternehmen interessante Absatzmöglichkeiten und die Chance auf eine nachhaltige Marktdurchdringung, da sie schon vielfach über weitreichende Expertise hinsichtlich der industriellen Produktion der Zukunft verfügen. Klare Bedingungen für die partnerschaftliche Zusammenarbeit sind die Voraussetzung, damit beide Seiten von den Erträgen gemeinsamer Wertschöpfung profitieren“, sagt Jenny Koo, Director of Service Promotion beim Hong Kong Trade Development Council (HKTDC), das seit mehr als 50 Jahren geschäftliche Kontakte zwischen Unternehmen aus aller Welt und Partnern aus Hongkong herstellt.

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    Darüber hinaus bietet China deutschen Firmen inzwischen exzellente Bedingungen für hochtechnologische Serienproduktion, zum Beispiel für in Deutschland entwickelte Produkte. „Ich bin überzeugt, dass sich in den kommenden Jahren eine Koexistenz zweier erfolgreicher Industriemächte auf Augenhöhe herausbilden wird, wovon beide Seiten gleichermaßen profitieren“, sagt Koo. „Besonders Hongkong ist mit seinen Standortvorteilen und in seiner Eigenschaft als Freihandelszone eine gute Anlaufstelle für deutsche Unternehmen, die ihr Geschäft in China oder Asien auf- oder ausbauen möchten.“ Hongkong ging 1997 nach dem Prinzip „Ein Land, zwei Systeme“ wieder an China zurück und gilt seither als die weltweit freieste Wirtschaft. Die Metropole steht zudem an der Spitze der 61 wettbewerbsfähigsten Länder der Welt im „World Competitiveness Yearbook“ 2016 des schweizerischen IMD World Competitiveness Center.

    Veranstaltung TATHK informiert zu Handel und Geschäftserfolg in China

    Im kommenden Monat findet erstmals in Deutschland die Veranstaltungsserie „Think Asia, Think Hong Kong“ (TATHK) statt, die vom HKTDC organisiert wird. High-Level-Events in vier deutschen Städten bieten deutschen Unternehmen bei TATHK die Möglichkeit, sich mit potenziellen Geschäftspartnern auszutauschen und Informationen zu Erfolgsfaktoren auf dem chinesischen und den asiatischen Märkten zu erhalten. Unternehmen und ihre Entscheider sowie Investoren und junge Gründer erhalten am 28. September in Frankfurt am Main und Düsseldorf sowie am 29. September in Hamburg und München exklusive Einblicke in das Angebotsspektrum Hongkongs für deutsche Firmen und die dortige dynamische Zusammenarbeit. Die thematischen Seminare der Event-Serie adressieren die wichtigsten Herausforderungen bei der Internationalisierung – von den Aspekten Finanzen über Technologieentwicklung und Logistik bis hin zum Vertrieb. Delegationen aus Hongkong und vom chinesischen Festland – darunter Investoren, Technologieexperten und Dienstleister – stehen zudem am 28. und 29. September vor Ort für Business Matching-Meetings zur Verfügung.

    Weitere Informationen zu TATHK und die Möglichkeit zur kostenfreien Registrierung bis zum 15. September 2016 gibt es unter http://www.thinkasiathinkhk.com/2016.

    Alle Teilnehmer des Think Asia, Think Hong Kong“-Seminars in Düsseldorf, die sich für die Veranstaltung vor dem 15. September 2016 registrieren, nehmen vor Ort an der Verlosung von zweimal zwei Premium-Economy-Tickets von Cathay Pacific von Düsseldorf oder Frankfurt am Main nach Hongkong und zurück teil. Die Teilnahmebedingungen können auf der „Think Asia, Think Hong Kong“-Webseite eingesehen werden.

    Über:

    Hong Kong Trade Development Council – Head Office
    Frau Head Office
    38/F, Office Tower, Convention Plaza, 1 Harbour
    Wanchai Hong Kong
    China

    fon ..: +852 1830668
    web ..: http://www.hktdc.com
    email : hktdc@hktdc.org

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    Made in China 2025: Wie deutsche Unternehmen profitieren

    veröffentlicht auf Link im Web am 23. August 2016 in der Rubrik Presse - News
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