Armut – in Deutschland Hartz IV – und sonst?

Dienstag, 18. August 2009 | 

Der Gegensatz zur Armut ist Reichtum.

Unter Armut versteht man im Allgemeinen den Mangel an den lebenswichtigsten Gütern, also Essen, Trinken, Obdach und Kleidung.

Aufgrund fehlender Mittel können also Grundbedürfnisse nicht befriedigt werden. Im Gegensatz zur Askese wird Armut erlitten und nicht bestrebt. Als Folge von Armut folgern oft Verelendung, Krankheiten und Tod. Armut ist ein vieldeutiger Begriff, da nicht einwandfrei geklärt werden kann, was auf der Welt zu den Grundbedürfnissen zählt und was nicht, also nur die physisch nötigen Grundbedürfnisse oder auch die Dinge, die den gesellschaftlichen Mindeststandards innerhalb eines Landes entsprechen.

Die Europäische Union definiert Menschen als armutsgefährdet, denen weniger als 60% des bedarfsgewichtigen Einkommens seines Heimatlandes zur Verfügung stehen.

Auch in Deutschland gibt es Armut.  Als arm werden i.d.R. Hartz IV Bezieher bezeichnet, also diejenigen, die Arbeitslosengeld 2 bekommen.

Armut wird in zwei verschiedene Arten geteilt. Es gibt die absolute sowiedie relative Armut.
Unter absoluter Armut versteht man die Armut, die einen Einzelnen oder eine ganze Gruppe von Menschen in ihrer physischen Existenz durch einen Mangel unmittelbar bedroht sind, beispielsweise durch Verhungern, Erfrieren oder schwere Krankheiten.

Die International Development Association, kurz IDA, hat Indikatoren der Armut festgelegt und erforscht, wonach die Lebenserwartung bei einem Leben in absoluter Armut weniger als 55 Jahre beträgt. Als arm gilt danach auch, wer pro Kopf weniger als 150 US-Dollar (umgerechnet ca. 103 Euro) pro Jahr zu Verfügung hat oder wem je nach nur Land 2160 – 2670 Kilokalorien am Tag zustehen.

Unter relativer Armut versteht man eine extreme Form sozialer Ungleichheit innerhalb einer Gesellschaft. Diese besteht, wenn die betroffenen Menschen zu einem Leben am Rande der Gesellschaft gezwungen sind, da kein Geld für „alltägliche Dinge“ wie Ausgehen, Kino, Theater usw. vorhanden ist. Sie leben also weit unter den durchschnittlichen Lebensverhältnissen und werden durch den Geldmangel sozial ausgegrenzt.

Zu den ärmsten Ländern der Welt zählen der ostafrikanische Staat Burundi, die demokratische Republik Kongo sowie Äthiopien, in denen ein Einwohner pro Jahr nur 90-100 US-Dollar (61-68 Euro) erwirtschaftet. Im Vergleich dazu verdient in Deutschland jeder Einwohner rund 25.250 US-Dollar (17.308 Euro) pro Jahr.

Aussender
Alexandra Maier
Weseler Str. 127
48133 Münster

Wurde ergänzend hinzugefügt.

Die Ansichten eines SPD-Politikers!!!


Armut in Deutschland – mach Deine Augen auf.


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Thema: Soziales

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