• Ein Investmentfonds bietet die Möglichkeit zum Aufbau einer Altersvorsorge. Anders als bei Versicherungsprodukten sind Investmentfonds sehr transparent.

    BildDie Entscheidung der EZB für weiter fallende Zinsen ging an Sparern nicht spurlos vorbei. Die Folgen dieser Niedrigzinspolitik wirken sich in allen Bereichen von sogenannten „sicheren“ Anlagen aus. Sparer, die ihr Geld auf einem Sparbuch oder auf einem Tagesgeld bzw. Festgeld anlegen, fahren bei einer Inflationsrate von derzeit 1% nur „sichere“ Verluste ein. Eine Zinsänderung ist für die nächsten Jahre nicht zu erwarten. Nicht anders sieht es bei den Lebensversicherern aus. Viele haben wegen des niedrigen Zinsniveaus große Probleme. Geplant ist eine weitere Absenkung des Garantiezinses zum 01.01.2015 auf 1,25 % sowie eine reduzierte Auszahlung der stillen Reserven auch für Altverträge, zur Stärkung der Kapitaldecke der Versicherer. Bausparkassen stehen vor ähnlichen Problemen. Je länger diese Niedrigzinsphase anhält, desto problematischer werden die Aussichten.

    Hier müssen Sparer und Kunden von Versicherungen umdenken. Eine Rendite mit Risiko ist allenfalls besser als Risiko ohne Rendite. Was bedeutet das für Ihre Altersvorsorge? Vielen läuft in Bezug auf die Altersvorsorge die Zeit davon. Sie haben demnach nur die Wahl, das Thema Versicherung für Ihre Zukunftsplanung auszusitzen und zu warten, bis es der Versicherungsbranche wieder besser geht oder sie halten Ausschau nach Alternativen wie beispielsweise Investmentfonds. Aussitzen scheint hierbei die schlechtere Empfehlung zu sein, denn es könnte Jahre, wenn nicht ein Jahrzehnt andauern, bis sich die Lage ändert. Sollte sich nach Jahren die Lage ändern, werden aller Voraussicht nach Gewinne in der Versicherungswirtschaft erst einmal zur Umstrukturierung des Systems genutzt.

    Fondsdepot – Investmentfonds als Altersvorsorge
    Aufbau und Anlagemöglichkeiten eines Investmentfonds.
    Ein offener Investmentfonds, kurz als Fonds bezeichnet, bietet die Möglichkeit zum Aufbau einer Altersvorsorge. In einem Fonds schließen sich tausende von kleinen und großen Geldanlegern zusammen. Anleger können somit schon mit kleinen Beträgen in unterschiedlichen Unternehmen, Branchen, Regionen und Kapitalmärkten investieren. Investmentsparer erhalten Zugang zu Anlagemöglichkeiten weltweit. Insofern unterscheidet sich eine kapitalbildende Lebensversicherung oder eine private Rente nicht von einem Investmentfonds. Denn die Versicherungswirtschaft muss ebenfalls Teile der Versicherungsbeiträge gewinnbringend anlegen, um den Garantiezins oder die Überschüsse zu erwirtschaften. Nur mit der Maßgabe, dass nicht der Versicherungsanbieter bestimmt, wo das Geld angelegt wird, sondern der Inhaber eines Investmentfonds selbst entscheidet, wo er sein Geld anlegt. Anders als bei Versicherungsprodukten sind Investmentfonds sehr transparent. Die Wertentwicklung kann täglich in Tageszeitungen oder im Internet verfolgt werden. Die Fondsgesellschaft verwaltet das Fondsvermögen. Verwahrt wird das Fondsvermögen bei der Depotbank. So ist sichergestellt, dass das Vermögen der Sparer als Sondervermögen getrennt bleibt von dem Kapital der Fondsgesellschaft. Würde eine Fondsgesellschaft in Konkurs gehen, wäre das Geld der Anleger davon nicht betroffen. Ein Fonds investiert das Geld der Sparer gemäß den jeweiligen Fondsbedingungen. Eine Risikostreuung ist gesetzlich vorgeschrieben. In der Regel dürfen maximal 5% des Fondsvermögens in Wertpapiere eines Unternehmens nicht überschritten werden. Durch diese breite Streuung können Verluste eines Wertes durch Gewinne anderer Werte ausgeglichen werden. Zusätzlich können Investmentfonds gegen starke Kursschwankungen abgesichert werden (Stop & Go Strategie). Mit dem Kauf von Investmentfondsanteilen wird der Anleger Miteigentümer am Fondsvermögen und hat einen Anspruch auf Gewinnbeteiligung und Anteilsrückgabe zum jeweils gültigen Rücknahmepreis.

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    Die Kosten eines Fonds setzen sich aus folgenden Positionen zusammen: Ausgabeaufschlag oder Agio genannt, Verwaltungsgebühr der Investmentgesellschaft, gegebenenfalls erfolgsabhängige Vergütung der Investmentgesellschaft sowie Depotbankgebühr.

    Die Kosten sind transparenter als bei einer Versicherung. Die maximale Höhe der Verwaltungsvergütung und der Depotbankvergütung werden bereits in den Vertragsbedingungen festgelegt, ebenso eine Liste der Kosten, die aus dem Fondsvermögen gezahlt werden dürfen. Die wesentlichen Anlegerinformationen werden verständlich in einem „Key Information Document“ – kurz KID genannt, zusammengestellt. Ein KID bietet standardisierte (und somit gut vergleichbare) Informationen über wesentliche Eigenschaften des Fonds in knapper Form. Bei kapitalbildenden Lebensversicherungen bzw. private Rentenverträgen fehlt es an einer auch nur halbwegs vergleichbaren Transparenz. Investmentfonds unterliegen der strengen Überwachung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin).

    Beratungsanforderungen
    Freie Finanzanlagenvermittler für Investmentfonds, die eine Zulassung bei der IHK benötigen, unterliegen nach der letzten Gesetzesänderung 2013 strengen Beratungsanforderungen. Zu diesen Anforderungen gehört die Mitteilung, bei welcher IHK der Berater gemeldet ist und unter welcher Registrierungsnummer der Anleger die Daten überprüfen kann. Zu den Informationspflichten zählt die Aufklärung des Anlegers in Bezug auf Risiken, Kosten und Interessenkonflikten. Die Offenlegung von Zuwendungen, die Bereitstellung der individuellen Daten zum Investmentfonds und die Anfertigung eines Beratungsprotokolls sind Bestandteil dieser Anforderungen für eine Fondsvermittlung.

    Fazit:
    Investmentfonds sind für einen mittel- und langfristigen Anlagezeitraum eine echte Alternative für die Altersvorsorge. Sie können der schleichenden Enteignung nur dann entgehen, wenn Sie eine Rendite oberhalb der Inflation erzielen.

    Über:

    HJM Finanz- und Versicherungsmakler
    Herr Hans-Jürgen Müller
    Höhenweg 11
    50169 Kerpen
    Deutschland

    fon ..: 02273-9389550
    fax ..: 02273-9389551
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    email : info@fondsdepot.eu

    HJM Finanzmakler aus Kerpen erstellt bereits seit 1988 für Anleger individuelle Konzepte mit Investmentfonds und ist als unabhängiger Finanzanlagenvermittler gemäß §34f GewO bei der IHK Köln unter der Register-Nr. D-F-142-6811-18 eingetragen. Von der Erstellung des Anlegerprofils über die gezielte Fondsauswahl, Fondsanalyse und Fondsstrategie bis hin zur Fondsvermittlung erhalten Sie bei uns die geeignete Kapitalanlage.

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    Investmentfonds – Altersvorsorge der Zukunft

    veröffentlicht auf Link im Web am 30. Juni 2014 in der Rubrik Finanzen
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