• Nutzfahrzeuge in besonders anspruchsvollen Umgebungen oder mit komplizierten Mechaniken sind aufgrund Ihrer hohen Anschaffungskosten nicht leicht zu ersetzen.

    BildHamburg, 02.06.2017 (pkl).

    Nutzfahrzeuge bewegen schwere Güter, entsorgen Müll und räumen Straßen – sie mähen, ziehen, streuen, heben und noch vieles mehr. Eine Positionsbestimmung gerät hier teilweise in den Hintergrund, denn oftmals muss erfasst werden, ob mit dem Fahrzeug gerade gearbeitet wird, wie lange es bedient wird und wie der Zustand ist. Und hier treten Telematik-Lösungen auf den Plan.

    Einer Pkw-Flotte am ähnlichsten sind Transporter. Der Unterschied liegt hier in der größeren Ladefläche. Gerade Werttransporte setzen häufig auf spezielle Transporter. Hier ist die Sicherung der Ware von höchstem Interesse. Das Fahrzeug wird in diesem Bereich mit Telematik vor Fremdzugriff und auch Fahrlässigkeit geschützt. Türen öffnen sich nur mit Authentifizierung durch den Fahrer. Hier können Sicherheitsschlösser mit Codeabfrage und/oder RFID-Empfängern eingesetzt werden oder sogar eine biometrische Kontrolle, die zum Beispiel einen Fingerabdruck erfordert. Weiterhin können Telematik-Systeme registrieren, wann Türen geöffnet sind, und diese Zeiten protokollieren. Auch können Warnungen an die Zentrale abgegeben werden, wenn Türen zu lange offen sind, oder sich das Fahrzeug mit ungesichertem Laderaum bewegt.

    Temperaturgeführte Transporte

    Die Kontrolle, ob der Laderaum abgesichert ist, findet aber auch bei Pharma- oder Kühltransporten im Allgemeinen statt. Hier geht es aber weniger darum, die Ladung vor Diebstahl zu schützen, sondern vielmehr steht im Mittelpunkt, sie vor dem Verderben zu bewahren. Sind Kühlräume zu lange geöffnet, sinkt die Temperatur im Inneren, was verderbliche Ware gefährdet. Gerade bei Pharmatransporten gibt es klare Vorschriften zur Temperatur beim Transport und der Protokollierung auf dem gesamten Weg. Telematik ist hier somit von immenser Bedeutung. Sie gibt jederzeit Aufschluss über die Temperatur im Laderaum und warnt unverzüglich bei zu großen Schwankungen. Unternehmer beweisen mit den aufgezeichneten Daten zudem nicht nur einen einwandfreien Transport, sie helfen auch während der Fahrt kritische Situationen frühzeitig zu erkennen und diesen entgegenzuwirken.

    Nachweise für Entsorgungsdienstleister

    Ebenfalls von hoher Bedeutung ist die Telematik in der Entsorgungsbranche. Hier dient sie jedoch besonders als Nachweis für den Entsorgungsdienstleister, denn die Fahrzeuge der Entsorgungsunternehmen sind gewissen Bereichen zugeordnet. Die Haushalte dieser Gegenden müssen an bestimmten Tagen angefahren werden. Telematik kann hier in zwei Bereichen für Klarheit sorgen. Zum einen werden die Routen nachverfolgt und aufgezeichnet. Im Zweifelsfall kann der Fuhrparkleiter damit nachweisen, welche Strecken seine Fahrzeuge abgefahren haben und auch, wo das Fahrzeug angehalten hat. Zum anderen lässt sich dieser Nachweis noch erweitern, indem man RFID-Technologie nutzt. Diese Chips können auf den Containern angebracht werden und ein Signal senden, wenn sie in unmittelbarer Nähe des Entsorgungsfahrzeugs sind. Doch warum eigentlich der Aufwand beim Arbeitsnachweis? Es kommt vor, dass Müll abgeholt wird, jedoch die Tonne bereits am nächsten Tag wieder komplett voll ist. Hierbei kann es dann zu Beschwerden der Hausbesitzer kommen – gerade bei Mehrfamilienhäusern. Schnell wirkt es so, als wäre der Müll nicht abgeholt worden. Eine Möglichkeit, die erledigte Arbeit hier dokumentieren zu können, ist somit von enorm hohem Wert.

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    Schutz vor Versicherungsbetrug

    Das gleiche Prinzip gilt beim Winterdienst, nur kann es hier nicht nur zu Beschwerden kommen, sondern zu Klagen und gerichtlichen Auseinandersetzungen. So berichten Winterdienste vielfach von Erfahrungen, bei denen Anwohner im Winter gestolpert sind oder sich anderweitig vor der Haustür verletzt haben. Wenn nicht gestreut wurde, kann hierfür der Vermieter bzw. der Eigentümer verantwortlich gemacht werden, welcher dann selbstverständlich die Schuld bei seinem Winterdienst sucht. Dieser kann – wenn er entsprechende Telematik-Systeme einsetzt – prüfen, ob die Strecke abgefahren wurde. Im Idealfall sind auch Schaufel und Streuluken mit Sensoren ausgestattet, die automatisch die Zeiten melden, in denen die Schaufel heruntergesetzt war bzw. gestreut wurde.

    Monitoring zum Schutz der Maschinen

    Nutzfahrzeuge in besonders anspruchsvollen Umgebungen oder mit komplizierten Mechaniken sind aufgrund Ihrer hohen Anschaffungskosten nicht leicht zu ersetzen. Muldenkipper und Mähdrescher sind zwei besonders geeignete Beispiele. Telematik-Systeme können hier ein Monitoring der mechanischen Systeme ermöglichen. Dies führt zu einer frühzeitigen Erkennung von geringfügigen Fehlfunktionen, die untersucht werden können bevor erhebliche Schäden oder Sicherheitsrisiken auftreten.

    Die Wahl des passenden Technologie-Partners

    Telematik-Systeme gibt es viele, doch neben einer zuverlässigen Technologie, ist besonders auch die Qualität des Anbieters dahinter von hohem Wert. Service, Support und der Umgang mit Daten sind besonders dann sehr wichtig, wenn es um den Einsatz moderner Technologien geht. Die Mediengruppe Telematik-Markt.de bietet mit ihrem Netzwerk geprüfter Telematik-Anbieter einen Überblick auf empfehlenswerte Unternehmen. Mit kostenlosen Services wie dem Telematik-Finder.de vermittelt die Redaktion auch Anbieter gemäß Anforderungsprofil. Wer sich direkt für Telematik-Systeme interessiert, kann zudem auf Telematics-Scout.com Lösungen gezielt suchen und vergleichen.

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    Das vernetzte Nutzfahrzeug: Digitalisierung kompletter Einsatzzwecke

    veröffentlicht auf Link im Web am 6. Juni 2017 in der Rubrik Presse - News
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