• Gerade chronische Schmerzen bedeuten für Betroffene eine erhebliche Einschränkung und vermindern die Lebensqualität. Eine Schmerztherapie kann ihnen helfen, die Schmerzen zu verringern und den Alltag besser zu bewältigen. Seit 2017 können in Deutschland dafür auch Cannabinode verschrieben werden, wenn andere Möglichkeiten zur Schmerztherapie ausgeschöpft sind. Derzeit werden Cannabinoide derzeit in Deutschland vor allem in Form von Tropfen eingenommen oder als Spray inhaliert. Doch könnte künftig eine neue Technologie – die mit Cannabinoiden beladene Liposomenplattform-Technologie von InnoCan (ISIN: CA45783P1027) – eine weit wirksamere, zielgerichtetere Einsatzmöglichkeit für den Wirkstoff in der Schmerztherapie bieten.

    Allgemein gibt es bei der medikamentösen Schmerztherapie verschiedene Substanzklassen, die Betroffenen verschrieben werden können. Neben nicht-opioiden und opioiden Analgetika können auch Cannabinoide oder – vor allem bei Neuropathie – auch neuroaktive Substanzen zum Einsatz kommen. Je nach Intensität des Schmerzes unterscheidet die Weltgesundheitsorganisation zwischen Schmerzstufe 1 bis 3 und gibt entsprechende Handlungsempfehlungen beim Einsatz von Wirkstoffen.

    Steigender Umsatz bei frei verkäuflichen Schmerzmitteln

    Bei Stufe 1 ist eine Behandlung mit Nicht-Opioidanalgetika oder nicht-steroidalen Antirheumatika vorgesehen. Dazu gehören freiverkäufliche Schmerzmittel, sogenannte OTC-Analgetika. In Deutschland wird besonders häufig der Wirkstoff Ibuprofen nachgefragt – mit 320 Millionen Umsatz macht der Wirkstoff über die Hälfte des Jahresumsatzes an Schmerzmitteln in Deutschland aus. Produziert wird er vor allem in Asien – zum Beispiel von Hubei Biocause Pharmaceutical (ISIN: CNE000000F48). Aber auch Voltaren (von GlaxoSmithKline, ISIN: GB0009252882 und Novartis, ISIN: CH0012005267), Aspirin (von der Bayer AG, ISIN: DE000BAY0017) oder Paracetamol (zum Beispiel von Sanofi, ISIN: FR0000120578, oder das für seine Generika-Marke Ratiopharm bekannte Unternehmen Teva Pharmaceutical Industries, ISIN: US8816242098) sind beliebte Schmerzmittel, die häufig gekauft werden. Erst jüngst hat das deutsche Unternehmen PharmaSGP (ISIN: DE000A2P4LJ5) den Börsengang gewagt. Es stellt systematische, chemiefreie OTC-Schmerzmittel wie Restaxil gegen neuralgische Schmerzen und Rubaxx gegen rheumatische Schmerzen her. Der Umsatz für OTC-Analgetika in Deutschland liegt aktuell bei rund 0,59 Mrd. pro Jahr1, Tendenz steigend.

    Helfen diese Schmerzmittel Betroffenen nicht mehr, ihre Schmerzen ausreichend zu lindern, folgt die Stufe 2, bei der ergänzend niederpotente opioide Analgetika verschrieben werden können. Dazu gehören Tramadol (z.B. unter dem Namen Tralla von der Grünenthal GmbH, ISIN: XS2337703537), Tilidin plus Naloxon (ehemals unter dem Handelsnamen Valoron von Pfizer vertrieben, ISIN: US7170811035, Generika sind noch erhältlich) und Dihydrocodein (zum Beispiel von der Mundipharma GmbH). Helfen diese nicht mehr, können in Stufe 3 hochpotente Opioidanalgetika wie Buprenorphin, Fentanyl, Hydromorphon, Morphin oder Oxycodon zum Einsatz kommen.

    Cannabinoide in der Schmerztherapie: Neue Technologie eröffnet neue Möglichkeiten

    Doch nicht jeder Wirkstoff ist für jeden Patienten gleich hilfreich, und gerade die hochpotenten Opioidanalgetika sollten auch nur über einen begrenzten Zeitraum von wenigen Wochen eingenommen werden. Eine Alternative zu den herkömmlichen Schmerzmitteln können Cannabinoide darstellen. Sie kommen bisher zum Beispiel bei Patienten mit chronischen Schmerzen, neuropathischen Schmerzen, Tumorschmerzen oder schmerzhaften Spastiken zum Einsatz. Zu den in Deutschland zugelassenen Medikamenten auf Cannabinoid-Basis gehört zum Beispiel das Sativex-Spray (mit THC und Cannabidiol) von Almirall Hermal (ISIN: ES0157097017) und GW Pharmaceuticals (ISIN: GB0030544687).

    Eine neue Entwicklung in der Medizintechnologie könnte nun dabei helfen, den Wirkstoff noch gezielter zum Einsatz bringen und die Therapie-Möglichkeiten entscheidend voranbringen: Bei der mit Cannabinoiden beladene Liposomenplattform-Technologie von InnoCan wird der Wirkstoff von einem Liposomen umhüllt injiziert. Im Blutkreislauf kann er auf diese Weise geschützt transportiert und kontrolliert dosiert werden. Aktuell forscht das Unternehmen zusammen mit der Hebräischen Universität am Einsatz dieser Technologie zur Therapie bei rheumatischen Schmerzen und weiteren Indikationen, die der Medizin und vor allem den Betroffenen ganz neue, schonendere Medikationsmöglichkeiten in der Schmerztherapie eröffnen könnten.

    Möchten Sie auf dem Laufenden gehalten werden über interessante Nebenwerte-Aktien? Dann lassen Sie sich in unseren kostenlosen Verteiler eintragen mit dem Stichwort: Nebenwerte. Einfach per Email an Eva Reuter: e.reuter@dr-reuter.eu

    Quellen & weiterführende Informationen

    de.statista.com/outlook/cmo/otc-pharma/schmerzmittel/deutschland
    www.schmerzgesellschaft.de/topnavi/patienteninformationen/aktuelles/cannabis-in-der-schmerzbehandlung
    healthcare-mittelhessen.eu/medizinisches-cannabis-letzte-rettung-bei-chronischem-schmerz
    schmerzliga.de/ewhihaje/2019/07/Dossier_Schmerzliga.pdf
    www.mhh.de/presse-news/was-eine-schmerztherapie-leisten-kann
    schmerzliga.de/ewhihaje/2019/07/Dossier_Schmerzliga.pdf
    www.schmerzgesellschaft.de/topnavi/patienteninformationen/aktuelles/cannabis-in-der-schmerzbehandlung
    www.ariva.de/news/innocan-pharma-hat-dieses-unternehmen-den-16-pfeil-im-10132362
    www.gelbe-liste.de/atc/Analgetika_N02
    www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/markt/pharmasgp-will-an-die-boerse-otc-hersteller/2/
    www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/paracetamol-soll-wieder-in-frankreich-produziert-werden-16822432.html
    www.gesundheit.gv.at/krankheiten/gehirn-nerven/schmerz/medikamente-therapie
    www.dhs.de/suechte/medikamente/schmerzmittel
    www.wiwo.de/unternehmen/industrie/medikamente-krankenkassen-geben-1-8-milliarden-euro-fuer-schmerzmittel-aus/13996894-2.html
    www.algeacare.com/artikel/medizinisches-cannabis-gegen-chronische-schmerzen-eine-patientengeschichte
    www.tk.de/techniker/gesundheit-und-medizin/behandlungen-und-medizin/darreichungsformen-dosierung-2032612
    www.gelbe-liste.de/schmerztherapie/cannabis-cannabinoide-schmerztherapie
    www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/palliativtherapie/schmerzen-wirksam-bekaempfen/stufentherapie-gegen-den-schmerz.html
    www.gelbe-liste.de/schmerztherapie/schmerztherapie-who-stufenplan
    www.springermedizin.de/cannabinoide-reduzieren-den-opioidverbrauch-bei-aelteren-schmerz/20289978

    Disclaimer/Risikohinweis

    Interessenkonflikte: Mit InnoCan Pharma existiert ein entgeltlicher IR und PR-Vertrag. Inhalt der Dienstleistungen ist u.a., den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen. Dr. Reuter Investor Relations handelt daher bei der Erstellung und Verbreitung des Artikels im Interesse von InnoCan Pharma. Es handelt sich um eine werbliche redaktionelle Darstellung. Der Artikel kann im Vorfeld der Veröffentlichung InnoCan Pharma vorgelegt worden sein. Dies dient der Gewährleistung korrekter Unternehmensangaben.

    Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Geschäftsmodells. Es ist nicht gewährleistet, dass sich das Geschäftsmodell entsprechend den Planungen umsetzen lässt. Weitere Informationen zu den Unternehmensrisiken können der Investor Relations-Webseite von InnoCan Pharma abgerufen werden: innocanpharma.com/investors/?lang=de

    Investitionsrisiken: Investitionen sollten nur mit Mitteln getätigt werden, die zur freien Verfügung stehen und nicht für die Sicherung des Lebensunterhaltes benötigt werden. Es ist nicht gesichert, dass ein Verkauf der Anteile über die Börse zu jedem Zeitpunkt möglich sein wird. Grundsätzlich unterliegen Aktien immer dem Risiko eines Totalverlustes.

    Disclaimer: Alle in diesem Newsletter / Artikel veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältigen Recherchen. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber für vertrauenswürdig erachtet.

    Quellen: Insbesondere werden zur Darstellung & Beurteilung der Gesellschaften Informationen der Unternehmenswebseite verfügbaren Informationen berücksichtigt. In der Regel besteht zudem ein direkter Kontakt zum Vorstand / IR-Team der jeweiligen analysierten bzw. vorgestellten Gesellschaft. Verfasste Artikel können vor der Veröffentlichung InnoCan Pharma vorgelegt worden sein, um die Richtigkeit aller Angaben prüfen zu lassen.

    Aktien von InnoCan Pharma können sich im Besitz von Mitarbeitern oder Autoren von Dr. Reuter Investor Relations – unter Berücksichtigung der Regeln der Market Abuse Regulation (MAR) befinden.

    Verantwortlich & Kontakt für Rückfragen
    Dr. Reuter Investor Relations
    Dr. Eva Reuter
    Friedrich Ebert Anlage 35-37
    60327 Frankfurt
    +49 (0) 69 1532 5857
    www.dr-reuter.eu

    Für Fragen bitte Nachricht an ereuter@dr-reuter.eu

    Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

    Dr. Reuter Investor Relations
    Dr. Eva Reuter
    Friedrich Ebert Anlage 35-37
    60327 Frankfurt
    Deutschland

    email : ereuter@dr-reuter.eu

    Pressekontakt:

    Dr. Reuter Investor Relations
    Dr. Eva Reuter
    Friedrich Ebert Anlage 35-37
    60327 Frankfurt

    email : ereuter@dr-reuter.eu


    Disclaimer: Diese Pressemitteilung wird für den darin namentlich genannten Verantwortlichen gespeichert. Sie gibt seine Meinung und Tatsachenbehauptungen und nicht unbedingt die des Diensteanbieters wieder. Der Anbieter distanziert sich daher ausdrücklich von den fremden Inhalten und macht sich diese nicht zu eigen.


    Bitte beachten Sie, dass für den Inhalt der hier publizierten Meldung nicht der Betreiber von Link-im-Web.de verantwortlich ist, sondern der Verfasser der jeweiligen Meldung selbst. Weitere Infos zur Haftung, Links und Urheberrecht finden Sie in den AGB.

    Sie wollen diesen Beitrag verlinken? Der Quellcode lautet:

    Dr. Reuter Investor Relations zu InnoCan: Neue Wege in der Schmerztherapie dank einzigartiger Liposomenplattform-Technologie und Cannabis (CBD)

    veröffentlicht auf Link im Web am 7. Juni 2022 in der Rubrik Presse - News
    Content wurde 1 x angesehen