• Das österreichische Unternehmen bringt die digitale Kommunikation im Bahnverkehr ins Rollen. Eine Schlüsselrolle spielt die Deutsche Bahn.

    Es ist eine der größten Installationen in der Firmenhistorie von Frequentis. Aktuell werden mehrere Tausend Bedienplätze der Deutschen Bahn an die digitale Kommunikationsplattform FTS 3020 von Frequentis angeschlossen. Aktuell ist FTS 3020 in mehr als 25 Ländern an über 10.000 Bedienplätzen im Einsatz. Diese hochverfügbare Lösung bildet nicht nur die bahnspezifische Funktionalität ab, sondern hilft auch die ältere ISDN-Technik der Bedienplätze in die IP-basierte Netzwerkinfrastruktur zu integrieren. Damit ist ein guter Investitionsschutz gewährleistet, denn immerhin ist der Lebenszyklus dieser Installationen Jahrzehnte lang. Die Bahn managed den Zugverkehr, wir managen Technik für die Bahn sagt dazu Frequentis Key Account Manager Patrick Wirth.

    Mit diesem Motto hat sich Frequentis eine global führende Position erarbeitet. Das auf sicherheitskritische Kommunikationslösungen spezialisierte Unternehmen aus Wien ist seit über 15 Jahren einer der Hauptlieferanten für die betriebliche Kommunikationstechnik in den digitalen Netzen der Deutschen Bahn. Über das bahnspezifische GSM-R Netz werden mit Frequentis-Lösungen die Fahrdienstleiter und Disponenten unter anderem mit den Lokführern sicher verbunden.

    In Deutschland bringt sich Frequentis auch verstärkt in der Funkkommunikation abseits von Hauptstrecken in Stellung. So will die Deutsche Bahn bei 20 stillgelegten Strecken mit einer Länge von 245 Kilometern den Fahrbetrieb wieder aufnehmen. Für Frequentis, so Patrick Wirth, eröffnet sich damit ein weites Betätigungsfeld: Einzelne Nebenstrecken in Deutschland sind nicht mit GSM-R-Kommunikation versorgt und bieten sich deshalb für Frequentis-Lösungen an. Darüber hinaus verfügen auch etliche andere Betreiber von Nebenstrecken über keine eigenen Kommunikationslösungen mit modernen Standards. Die Frequentis-Technik ermöglicht den stufenweisen Umstieg der betrieblichen Kommunikation, damit neuere Mobilfunkstandards wie TETRA, LTE oder 5G genutzt werden können.

    Langfristig, und hier sprechen wir von einer Perspektive über zwei Jahrzehnten, will Frequentis für die Bahn die technologische Ausstattung für die Zusammenlegung der Arbeitsbereiche der Fahrdienstleiter auf eine integrierte Kommunikationsplattform liefern.
    Von den Geschäftsabläufen ist es kein schnelles Geschäft, denn man arbeitet teilweise über etliche Jahre an den einzelnen Phasen für Ausschreibung, Angebotserstellung und danach an der Umsetzung der Projekte. Im Gegenzug garantieren solche Projekte mit ihren laufenden Wartungsverträgen für Frequentis langfristig planbare Einnahmen, meint Wirth.

    Weil die Abnehmer überwiegend Behörden und staatliche Betriebe sind, macht Frequentis in der Regel keine Angaben zu den Auftragsvolumina. Das Bahngeschäft ist Teil des Segmentes Public Safety & Transport. Wie in anderen Geschäftsfeldern – und hier in erster Linie den digitalen Kommunikationslösungen für den Flugverkehr – haben die Bahnprojekte Vorbildcharakter für andere Märkte. Deutschland ist vom Auftragseingang durch alle unsere Divisionen gerechnet ein Schlüsselmarkt, erläutert der Vorstandsvorsitzende Norbert Haslacher. Das Land hat im Bereich der sicherheitskritischen Infrastruktur für Behörden international einen sehr guten Ruf. Vor einer Freigabe wird gründlich geprüft, ob die Technologie sicher ist. Andere Länder folgen und adaptieren dann diese Neuerungen in den Kommunikationssystemen.

    Frequentis kann hier international in einem Markt expandieren, der von wenigen Anbietern dominiert wird. Zu den wichtigsten Abnehmern zählen neben der Deutschen Bahn die schweizerische SBB, die britische Network Rail oder die österreichische ÖBB. Hält man sich vor Augen, dass der Verkehr auf der Schiene im Kontext zur europaweiten Förderung von klimafreundlicher Infrastruktur auf dem Vormarsch ist, eröffnet sich für Frequentis in den nächsten Jahren ein weites Feld für neue Vertragsabschlüsse.

    Lassen Sie sich in den Verteiler für Frequentis eintragen. Einfach eine Email an Eva Reuter: e.reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: Verteiler Frequentis.

    Frequentis AG
    ISIN: ATFREQUENT09
    www.frequentis.com
    Land: Österreich
    Marktkapitalisierung: 331 Mio. Euro
    Kurs (Xetra): 24,90 Euro
    52W Hoch: 28,50 Euro
    52W Tief: 14,90 Euro

    Disclaimer/Risikohinweis
    Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Geschäftsmodells. Es ist nicht gewährleistet, dass sich das Geschäftsmodell entsprechend den Planungen umsetzen lässt. Weitere Unternehmensrisiken von Frequentis können dem Prospekt entnommen werden, der auf www.frequentis.com/de/IR heruntergeladen werden kann.

    Investitionsrisiken: Investitionen sollten nur mit Mitteln getätigt werden, die zur freien Verfügung stehen und nicht für die Sicherung des Lebensunterhaltes benötigt werden. Es ist nicht gesichert, dass ein Verkauf der Anteile über die Börse zu jedem Zeitpunkt möglich sein wird. Grundsätzlich unterliegen Aktien immer dem Risiko eines Totalverlustes.

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    Dr. Reuter Investor Relations: Frequentis sorgt für guten Draht auf der Schiene

    veröffentlicht auf Link im Web am 16. Juli 2021 in der Rubrik Presse - News
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