• Die nächsten Wochen oder Monate müssen noch zeigen, ob das Halbjahresergebnis zum lang ersehnten Befreiungsschlag aus dem seit mehr als zwei Jahren andauernden Abwärtstrend des Aktienkurses wird. Fakt aber ist: die Halbjahreszahlen sind mehr als ordentlich ausgefallen. Der Kurssprung um mehr als 20 Prozent als erste Reaktion untermauert die positive Resonanz bei den Börsianern auf das Zahlenwerk an der Börse.

    Beim Umsatz verbuchte das Unternehmen ein Plus von 18 Prozent auf 17,8 Millionen Euro. Davon entfielen 12,5 Millionen Euro, also 71 Prozent, auf die Lizenzeinnahmen aus den Erlösen der Biofrontera Inc. in den USA. Die seit Oktober 2021 an der Nasdaq notierte Biofrontera Inc. schaffte im ersten Halbjahr ein leichtes Umsatzplus von zwei Prozent. Bis zu einem Volumen von 30 Millionen US-Dollar werden 50 Prozent des Jahresumsatzes bei der Biofrontera AG eingebucht.

    Umso mehr fällt ins Gewicht, dass sich die eigenen Vertriebsaktivitäten der Biofrontera AG in Europa positiv entwickeln. Auf dem Heimatmarkt Deutschland verzeichnete Biofronteras Produkt Ameluz zur Behandlung von Aktinischer Keratose einen Umsatzanstieg um 45 Prozent auf drei Millionen Euro. Der deutsche Marktanteil von Ameluz bei der Photodynamischen Therapie (PDT) blieb stabil bei 64 Prozent. Biofrontera verspricht sich in Zukunft wachsende Marktanteile durch die Etablierung der Tageslicht-PDT ohne Verwendung einer Rotlichtlampe. Mit der Erstattung der Behandlungskosten durch die Krankenkassen hofft das Unternehmen, Marktanteile von den topischen Medikamenten zu gewinnen, die den Markt mit einem Anteil von 93,9 Prozent klar dominieren.

    Die Erlöse in Spanien blieben konstant bei fast einer Million Euro. In Großbritannien erzielte Biofrontera ein Wachstum von acht Prozent auf rund 0,4 Millionen Euro. Auf der Ergebnisseite verbesserte sich das EBIT um 12,3 Prozent auf fast 3,4 Millionen Euro. Der Konzernverlust verringerte sich deutlich von 36,8 auf fast 3,2 Millionen Euro. Diese Entwicklung ist vor allem vor dem Hintergrund der gestiegenen Ausgaben von Bedeutung. Die Forschungs- und Entwicklungskosten stiegen um 25,2 Prozent auf 3,9 Millionen Euro, die Verwaltungskosten um mehr als ein Drittel auf mehr als 3,4 Millionen Euro. Ein größerer Posten entfiel zum einen auf die Restrukturierung nach der Entkonsolidierung der ehemaligen US-Tochter Biofrontera Inc., zum anderen auf Rechtskosten infolge einer Klage gegen die Biofrontera Inc. Mit dem im April 2023 abgeschlossenen Vergleich wurden die juristischen und atmosphärischen Altlasten beseitigt, die über Jahre das Erscheinungsbild der Biofrontera AG nach außen eingetrübt hatten.

    Beim Ausblick hält sich Finanzvorständin Pilar de la Huerta bedeckt und verweist darauf, dass die aktuelle Planung auf der Annahme basiert, dass die Geschäftsentwicklung der Biofrontera Inc. in den nächsten zwölf Monaten mindestens der des Jahres 2022 entspricht. In der Tat trübt die angespannte finanzielle Situation der Biofrontera Inc. mit einer aktuellen Liquidität von 4,4 Mio. US-Dollar bei einer Cash-Burn-Rate von rund 14 Mio. US-Dollar im zweiten Quartal 2023 das derzeit gut laufende operative Geschäft der Biofrontera AG.

    Die Biofrontera AG will in der zweiten Jahreshälfte den positiven Trend bei den Verkaufszahlen von Ameluz fortsetzen. Positive kurstreibende Nachrichten könnten in naher Zukunft aus der klinischen Pipeline kommen. In den USA konnte Biofrontera die Patientenrekrutierung für die zulassungsrelevante klinische Phase-3-Studie mit Ameluz zur Behandlung von oberflächlichen Basalzellkarzinomen in Kombination mit der Rotlichtlampe BF-RhodoLED abschließen. Ebenfalls in den USA soll bis zum Jahresende bei der FDA der Zulassungsantrag für feldgerichtete, also großflächige Behandlung mit drei Tuben eingereicht werden. Im Falle einer Zulassung würde sich das Umsatzpotenzial auf dem US-Markt deutlich vergrößern.

    Finanziell ist die Biofrontera AG solide aufgestellt. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass die ursprünglich für diesen Sommer geplante Kapitalmaßnahme nicht durchgeführt werden konnte, weil der Aktienkurs aktuell unter dem Nennwert der Aktie notiert. Im zweiten Quartal 2023 ist der Cashbestand erstmals gegenüber dem Vorquartal angestiegen, und zwar von 3,3 auf fast 4,3 Millionen Euro. Der Börsenwert entspricht nicht einmal dem Doppelten des erwarteten Jahresumsatzes. Für ein Unternehmen mit einem eigenen Dermatologieprodukt, das Jahresumsätze im zweistelligen Millionenbereich erzielt, ist das ein niedriger Wert.

    Lassen Sie sich in den Verteiler für Biofrontera eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e.reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: Verteiler Biofrontera.

    Biofrontera AG
    ISIN: DE0006046113
    www.biofrontera.com/de/
    Land: Deutschland

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    Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Geschäftsmodells. Es ist nicht gewährleistet, dass sich das Geschäftsmodell entsprechend den Planungen umsetzen lässt. Weitere Unternehmensrisiken von Biofrontera können dem Prospekt entnommen werden, der auf www.biofrontera.com/de/investoren/basisdaten-aktie heruntergeladen werden kann.

    Investitionsrisiken: Investitionen sollten nur mit Mitteln getätigt werden, die zur freien Verfügung stehen und nicht für die Sicherung des Lebensunterhaltes benötigt werden. Es ist nicht gesichert, dass ein Verkauf der Anteile über die Börse zu jedem Zeitpunkt möglich sein wird. Grundsätzlich unterliegen Aktien immer dem Risiko eines Totalverlustes.

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    Dr. Reuter Investor Relations – Die Biofrontera AG überzeugt mit den Halbjahreszahlen

    veröffentlicht auf Link im Web am 14. September 2023 in der Rubrik Presse - News
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